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Neues Gotteslob

Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel
 

Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel

Getreu dem Motto ihrer Gründerin sind die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel mit ihren zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern heute international in Schulen, Krankenhäusern, Einrichtungen der Seniorenhilfe und anderen sozial-caritativen Institutionen tätig. Sie engagieren sich in Deutschland und den Niederlanden sowie in Brasilien, Bolivien, Rumänien und Mosambik.

Geschichte der Gemeinschaft in Deutschland

Ursprünge

Um 1860 suchen vier deutsche Lehrerinnen aus dem Eichsfeld den Anschluss an eine Ordensgemeinschaft. Schwester Placida Viel geht auf sie zu. Vier ihrer Mitschwes-tern führen die deutschen Frauen daraufhin ein. Mit der Einkleidung der Lehrerinnen wird 1862 die erste deutsche Niederlassung in Heiligenstadt gegründet.
Während des Kulturkampfes erhalten die Schwestern Unterrichtsverbot. Sie müssen fast alle Häuser schließen. 1876 wandern sie deshalb nach Frankreich aus, wo sie nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 ebenso unerwünscht sind.
Erst 1882 können die Schwestern nach Deutschland zurückkehren. Sie nehmen dort auch wieder ihre Arbeit auf. So leben 1887 schon 98 Ordensfrauen in vier Nieder-lassungen. Bis 1917 sind es 559 Schwestern in 52 Konventen.
Bedingt durch die Spannungen zwischen Deutschland und Frankreich nach dem Ersten Weltkrieg, raten die deutschen Bischöfe zur Trennung des deutschen Zweiges von der französischen Stammkongregation. Deshalb wird 1920 ein eigenes Generalat in Heiligenstadt gegründet.

1923 brechen die Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel von Deutschland aus in die Niederlande auf, ein Jahr später nach Bolivien. Von 1937 an dehnt sich das Engagement der Gemeinschaft auch nach Brasilien aus. Eigene Provinzen werden in den drei Ländern aber erst 1967 gegründet. Dazwischen ist die Entwicklung der Gemeinschaft vom Zweiten Weltkrieg und der deutschen Teilung geprägt.

1938 müssen alle Schulen der Gemeinschaft geschlossen werden. Viele Schwestern widmen sich nun pflegerischen und pastoralen Aufgaben.

Neuanfang nach 1945

1947 wird das Noviziat aufgrund der Teilung Deutschlands nach Geseke verlegt (das heutige Wohn- und Pflegezentrum Haus Maria) - immer noch in der Hoffnung, bald wieder nach Heiligenstadt zurückkehren zu können.
1961: Der Mauerbau und die Festigung der innerdeutschen Grenze machen die Verbindung zum Mutterhaus in Heiligenstadt unmöglich. Daher wird von 1965 bis 1971 das Kloster in Bestwig errichtet, wohin das Generalat schließlich umzieht und das ebenfalls "Bergkloster" genannt wird. Erst nach der Eröffnung des so genannten "kleinen Grenzverkehrs" entstehen über den Konvent in Kassel wieder mehr Kontakte zwischen West und Ost.

1989 finden, wie in vielen Städten der DDR, auf dem Friedensplatz vor dem Bergkloster Heiligenstadt Demonstrationen für den Fall der Mauer statt. Daran beteiligen sich auch die Schwestern. Ermutigt durch die Forderungen der Demonstranten eröffnen sie nach der Wende wieder die Bergschule.

Im folgenden Jahrzehnt reift die Überlegung, den Sitz des Generalates wieder nach Heiligenstadt zurückzuverlegen. Dies geschieht schließlich im Zuge der Gründung einer Europäischen Provinz aus der westdeutschen, eichsfeldischen und niederländischen Provinz am 6. Januar 2003.

Inzwischen hat die Gemeinschaft neue Herausforderungen angenommen: Seit 1998 arbeiten Schwestern in Rumänien, wo man 2000 mit dem Bau eines eigenen Kinderhauses in Schineni begann. Ebenfalls 1998 nahmen die Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel die Mitarbeit im interkongregationalen Projekt Nipepe in Mosambik auf. 2001 begannen sie mit der eigenständigen Missionsarbeit in der Region Metarica / Mosambik.

Seit Oktober 2009 ist mit zwei Schwestern eine kleine neue Gemeinschaft in Rotenburg-Lispenhausen (Hessen) entstanden. Sie unterstützen die Gemeinde-den Verbund mit ihrem Gebet und der Mitarbeit in der Gemeinde.

 

Einladung zum täglichen Gebet

 

Konvente und Einrichtungen

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"Zur Schmerzhaften Mutter Gottes"

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Kath. Kur- und Klinikseelsorge

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Schwanger - was nun?

Der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Fulda bietet mit seiner Außenstelle der Schwangerenberatung in Bad Hersfeld, Am Markt 19, vielfältige Unterstützungsangebote.
Die Beratung ist kostenlos und unabhängig von Konfessions- und Religionszugehörigkeit.

Regionaler Hospizverein Rotenburg

Der regionale Hospizverein Rotenburg bietet ab August 2016 jeden Dienstag von 9.30 Uhr bis 11.00 Uhr Sprechstunden im Pfarrsaal der Kath. Pfarrgemeinde St. Marien Bebra an.

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