Kath. Kindertagesstätte Zu den heiligen Aposteln Bad Hersfeld

Von der Raupe zum Schmetterling

 


Elf kleine Raupenkinder sind in der Kindertagesstätte Mitte April 2021 angekommen. Die Kinder in der Notbetreuung dürfen sie beobachten und gespannt sein, was in den nächsten Tagen passiert.

Da zurzeit nicht alle Kinder diese Beobachtung machen können, schreiben wir ein Raupentagebuch für Alle. Die Freunde können später in einem eigenen Buch entdecken, was in der Zeit als sie, wegen Corona nicht kommen konnten, passiert ist.


Ein kleiner Auszug aus dem Raupentagebuch:


Am ersten Tag sind die Raupen miniklein, nur 6 Millimeter, sie erinnern uns an Würmer, wir können gar keine Füße erkennen. Wir müssen mit den Lupen schauen, um sie gut erkennen zu können.



Nach vier Tagen sind sie schon 1 cm groß, sie sitzen immer öfter auf dem gelben Boden in ihrer Box. Das scheint, wie in der Anleitung für die Raupen, wirklich ihr Fressen zu sein.



Nach dem Wochenende sind sie dicker geworden und schon 1,5 cm lang. Sie haben Haare auf dem Rücken bekommen und auf dem gelben Futterboden sieht man Fressspuren.



In den nächsten Tagen bewundern wir, wie die Raupen sich fortbewegen und welche Kunststücke sie dabei machen. Sie können sich richtig verbiegen. Sie spinnen auch dünne Fäden und scheinen in ihrer Box zu schweben. Aber sie hängen in ihren Fäden.



Nach 16 Tagen sind die Raupen richtig dick geworden, das Futter hat tiefe Löcher, die Raupen sind 4 cm lang und hängen sich an den Deckel ihrer Box. Sie sehen aus wie der Buchstabe J. Am nächsten Tag hängen sie dort noch, sehen aber ganz anders aus. Ganz glatt, wie eingepackt. Sie haben sich verpuppt. Jetzt werden sie umgesetzt und dann brauchen sie Ruhe. Wir beobachten erst einmal keine Veränderung.



Acht Tage später ist der erste Schmetterling geschlüpft – wie schön er aussieht. Herzlich Willkommen kleines Wunder. Du siehst gar nicht mehr wie die Raupe aus! Wie hast du das nur geschafft? Bald sind alle ausgeschlüpft und dürfen in der Natur frei gelassen werden. 

Wir wünschen Euch eine gute Reise.



Wir danken Gott für alle großen und kleinen,

                                         sichtbaren und unsichtbaren Wunder in unserer Welt.

 
 
 

Pastoralverbund St. Lullus, Hersfeld-Rotenburg


 


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