Weltgebetstag 2. März

Gemeinden im Pastoralverbund

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GEMEINSAM Pastoralverbund St. Lullus Hersfeld-Rotenburg

Nach der Errichtung unseres Pastoralverbundes ST. LULLUS HERSFELD-ROTENBURG, für den mich unser Bischof im Einvernehmen mit dem Votum der Pastoralen Dienstgemeinschaft (alle hauptamtlich in der Seelsorge Tätigen) für weitere fünf Jahre zum Moderator bestellt hat, wählten wir diesen Begriff als Titel für den Verbundspfarrbrief, der zu Weihnachten und Ostern in alle Haushalte der Pfarrgemeinden von Rotenburg, Bebra, Bad Hersfeld, Schenklengsfeld und Niederaula/Kirchheim gebracht wird: GEMEINSAM. Wir haben in den zurückliegenden ersten fünf Jahren des Bestehens dieses flächenmäßig zu den größten unseres Bistums gehörigen Verbundes die Kraft kostende Mühsamkeit und die spannende Herausforderung erlebt, dieses Motto mit Sinn, Kraft und Leben zu erfüllen: GEMEINSAM die Chance haben, Kirche im Vollsinne zu bleiben, und nur so den Erosionsprozessen eine aufbauende Macht entgegen zu setzen.

Am 20. Januar 2012 besucht Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez die Pastorale Dienst-gemeinschaft, um für die Bistumsleitung und für uns zu sondieren, wie wir mehr GEMEINSAM SEIN und TUN können, um das kirchliche Leben vor Ort zu stärken.
Am 25. Januar 2012 sind alle Pfarrgemeinderäte und Verwaltungsräte unseres Verbundes eingeladen zu einer Zusammenkunft, um GEMEINSAM den Stand der Dinge zu erörtern:

- Wofür können wir Gott besonders danken?
- Worum möchten wir Gott besonders bitten?
- Was wollen und müssen wir mit Gottes Hilfe jetzt konkret angehen?



Bitte begleiten Sie diese Schritte auf dem Weg unserer gemeinsamen Wanderschaft mit Ihrem Gebet, damit in all diesen Unternehmungen sich Substanz ausbildet und wir nicht in den Sackgassen äußerlicher Aktion landen!




GEMEINSAM weist als geistliche Größe und theologischer Begriff in die Quellgründe der Kirche in unserem Raum. Dem wollte das Jubiläumsjahr von St. Lullus-Sturmius nachspüren mit seinem Leitmotiv: KOMM ZUR QUELLE! Durch die 125 Jahre der Hersfelder Mutterkirche soltte hinabgelotet werden zum Anfang vor 1275 Jahren, als Sturmius und Lullus hier die Evangelisierung begannen - und durch dieses Beginnen wollten wir durch die Schichten der Geschichte zur Urquelle durchstoßen in Jesus Christus, dem A und O von allem. Dazu habe ich zu Weihnachten einen Brief aus der Gemeinde erhalten, aus dem ich zitiere, weil er den Punkt trifft:

„Die neuen Statuen von Lullus und Sturmius sind uns langsam vertraut geworden, und sie erfüllen mit ihrem Elan durch ihre Gegenwart die Merkmale ihrer Berufung. Man fühlt sich angeregt, ihnen nachzumachen!“

Hl. Sturmius
Hl. Lullus
 


Sturmius in seiner Verkündigungs- und Aussaatgeste, Lullus in der alten Gebetshaltung des Geistempfangs in der Kirchengründung, beide vergegenwärtigen den heiligen Ursprung und Anfang, damit heute wir beginnen und die aktuell notwendigen Antworten geben. In der Kirche geht es immer um das Eingebet(t)etsein in die große Gemeinschaft aller Zeiten und Orte und gleichzeitig um einen originell-originalen Neuansatz, geschöpft aus der Quelle, dem unendlich kostbaren und reichen Schatz kirchlicher Überlieferung und Kreativität.

Wir schaffen es nur GEMEINSAM – mit dem lebendigen Gott und miteinander.

Im Vertrauen auf den Heiligen Geist,
Moderator Bernhard Schiller




Quelle: Pfarrbrief  St. Lullus-Sturmius Bad Hersfeld




Weihnachtspfarrbrief 2011 als Flashkatalog bitte hier klicken.



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